#27 - Zoo Berlin: Pandabär-Importpläne empören Tierschützer

11 November 2014

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PRESSEMITTEILUNG #27/ 2014pdficon_large

Zoo Berlin: Pandabär-Importpläne empören Tierschützer

EndZOO: Regimefinanzierung statt Artenschutz?

vom 11.11.2014

Befriedigung der Gaffgier - Großer Panda Bao Bao in der Zoo-Gefangenschaft von Berlin 2007Berlin – Die Pläne des Berliner Zoos und des Bundeskanzleramtes, wieder Große Pandas nach Berlin zu importieren und auszustellen, stoßen auf Empörung der Tierschutz- und Tierrechtsorganisation End-ZOO Deutschland. Die Organisation, die sich grundsätzlich für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften engagiert, wirft dem Zoo und dem Bundeskanzleramt sogar Ignoranz in Bezug auf Menschenrechte, Tier- und Artenschutz vor. Nach Auffassung der Organisation muss allein schon die bisherige desaströse Pandabär-Haltung im Zoo Berlin mehr als deutlich gezeigt haben, dass eine artgerechte und leidensfreie Zoo-Gefangenschaft nicht möglich ist. Bis zuletzt zeigten die beiden verbliebenen Berliner Pandas extreme und langanhaltende Verhaltensstörung (Laufstereotypien). Zudem trage die weltweit Panda-Gefangenschaftshaltung nicht im Geringsten zum Erhalt der schrumpfenden Lebensräume und damit auch nicht zum Erhalt der Tierart bei. Vielmehr traumatisiere die Langeweile! - Großer Panda Bao Bao in der Zoo-Gefangenschaft von Berlin 2007Gefangenschaftshaltung ein Großteil der zumeist handaufgezogenen Pandas, verschwende Geld für vielfach effektivere Schutzmaßnahmen in Freiheit und sei lediglich allein daran orientiert, mit der Zurschaustellung einen enormen Profit für das Unrechtsregime und die Zoos einzufahren. Dass das Bundeskanzler-amt offensichtlich dabei ist eine jährliche millionenschwere Mietzahlung an ein Unrechts-Parteiregime einzufädeln, welches nachweislich Regimegegner hinrichtet und unaufhörlich Menschenrechte verletzt, betrachtet EndZOO als einen unglaublichen internationaler Skandal. EndZOO fordert die Bundesregierung heute auf, ihre Unterstützung zu stoppen und das geplante Geld direkt in den effektiveren Erhalt und Schutz der Lebensräume bedrohter Tierarten zu investieren.

Bewegungsarmut! - Großer Panda Bao Bao in der Zoo-Gefangenschaft von Berlin 2007„Trotz der jahrelangen Mietzahlungen diverser Zoos an China in Millionenhöhe schwindet der natürliche Lebensraum der Panda unaufhörlich und rasend schnell. Die Zurschaustellung von Pandas ist also kein Beitrag zum Artenschutz. Doch zum klaren Nachteil der Pandas verdient das chinesische Unrechtsregime und diverse skrupellose Zoos Milliarden von Euros. Jeder Zoo-Berlin-Besucher sollte sich daher zukünftig genau überlegen, welches fragwürdige Signal er mit seinem Zoobesuch setzt”, so Zoo-Experte und 1. Vorsitzender von EndZOO Deutschland e.V. Frank Albrecht abschließend.

Im Folgenden englischsprachigen Original-Artikel der Onlineausgabe der „Daily Mail“ berichtet die weltweit anerkannte Panda-Expertin Dr. Sarah Bexell erstmals über die erschreckende Realität des vermeintlichen Panda-Schutzes in China.  HIER KLICKEN!

Eine beglaubigte Übersetzung des „Daily-Mail“-Artikels durch eine zertifizierte Dolmetscherin finden Sie auch auf unserer Homepage. HIER KLICKEN!

Pressekontakt: Frank Albrecht; Tel.: 0049 (0) 7022 97 89 81; Fax: 0049 (0) 7022 97 89 82; E-Mail: Kontakt@endzoo.de; http://endzoo.at/wp/

EndZOO ist eine internationale Tierrechts-, Tierschutz- und Artenschutzorganisation. Nicht-menschliche Tiere in der Zoo-Gefangenschaft haben auch ein Recht auf Leben, persönlicher Freiheit und das Recht auf körperlicher und psychischer Unversehrtheit. Daher setzen wir uns für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften ein. Zudem fordern wir weitestgehend leidmindernde Zoo-Haltungsbedingungen und wir treten für den Schutz und den Erhalt der natürlichen Lebensräume in Freiheit ein.

 

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